Publikationen

Cover "Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte, Band 095". (c) Vandenhoeck & Ruprecht
Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte, Band 095.

Das evangelische Laienspiel während der NS-Diktatur

Dr. Bettina Förster

In: Medien des Kirchenkampfes
Siegfried Hermle (Hg.), Henning Pahl (Hg.)
Arbeiten zur kirchlichen Zeitgeschichte – Band 095, 419 Seiten, mit 45 s/w Abb., gebunden
Vandenhoeck & Ruprecht, ISBN: 978-3-525-50220-4, 1. Auflage 2025, 100,00 €

Zum Beitrag (S. 315 – 327) „III. Inhalte – Kapitel des Kirchenkampfes im Spiegel der Druckschriften“

Über den  Verlag Vandenhoeck & Ruprecht   und den Buchhandel erhältlich.

Leseprobe mit Inhaltsverzeichnis

 

 

Jedermann spielt

Buchcover Bettina Förster: Jedermann spielt
Bettina Förster: Jedermann spielt
Bettina Förster
Jederman spielt – Entwicklung des evangelischen Laienspiels von der Weimarer Republik bis in die Nachkriegszeit
363 Seiten, mit 6 s/w Abb., gebunden
Böhlau Verlag Wien,  1. Auflage 2023
65,00 €

978-3-205-21793-0

Über Vandenhoeck-Ruprecht-Verlage und über den Buchhandel erhältlich.

Evangelische Laienspielgruppen führen in den 1920er Jahren nicht nur Krippenspiele auf, sondern auch Theaterstücke wie Hugo von Hofmannsthals Jedermann. Zunehmend wurden – inspiriert von der Jugendbewegung – Texte speziell für die Laienspielszene in verschiedenen Spielreihen veröffentlicht, die eine thematische Vielfalt entwickelten. Im „Dritten Reich“ existierte das evangelische Laienspiel weiter, wenn auch mit starken Einschränkungen. In der Nachkriegszeit wurden in den Stücken neben biblischen Motiven auch Kriegserlebnisse und die Schuldfrage thematisiert und es wurde so jedermanns Welt auf die Bühne getragen. In der Untersuchung werden ua die Münchener Laienspiele und die Christlichen Gemeindespiele fokussiert, aber auch Stücke von Ernst Lange oder auch Das Spiel von der Weißen Rose bis hin zu den sogenannten Anspielen. Als prägende Persönlichkeiten treten ua Rudolf Mirbt, Otto Salomon, Aurel von Jüchen und Ulrich Kabitz auf. Korrespondenzen des Verlegers Albert Lempp und Zeitzeugenberichte beleuchten die Entwicklungen.