Kirche und digitaler Wandel

Die folgenden Zahlen überraschen wenig: Laut der aktuellen ARD/ZDF-Onlinestudie nutzten im letzten Jahr fast 67 Millionen Menschen in Deutschland das Internet –  100 Prozent der unter 50-Jährigen, 95 Prozent der Gruppe zwischen 50 und 69 Jahren und 77 Prozent der ab 70-Jährigen.

Neben Informationen suchen Internetnutzerinnen und -nutzer Kommunikationsmöglichkeiten, denn der Mensch ist als soziales Wesen auf Zugehörigkeit und Gemeinschaft angewiesen. Der tiefgreifende digitale Wandel unserer Gesellschaft beeinflusst unser Miteinander, er verändert unseren Alltag und unser Selbstverständnis.

 

Medienethische Fragen und Veränderungen des kirchlichen Lebens

Der Studienbereich „Kirche und digitaler Wandel“ möchte aus evangelische Perspektive Fragen zu diesen Entwicklungen stellen und nach Möglichkeiten suchen, den Wandel mitzugestalten. Dabei stehen zwei Aspekte im Zentrum: medienethische Fragen sowie Veränderungen des kirchlichen Lebens. Es werden also die zwei Schwerpunkte „Digitale Lebenswelten“ und „Digitale Kirche“ fokussiert.

Der Bereich „Digitale Lebenswelten“ beschreibt Trends und diskutiert den persönlichen Umgang mit Entwicklungen im Netz. Der Bereich „Digitale Kirche“ interessiert sich dafür, wie der digitale Wandel im kirchlichen Leben praktisch erlebbar wird.

 

Inhaltliche Vielfalt bei Online-Veranstaltungen und Tagungen

Bei dieser Spurensuche kommen Impulse aus dem gesellschaftlichen Raum und wissenschaftliche Forschungen zur Sprache sowie theologische Aussagen zur Gemeinschaft. Die Vielfalt der Positionen, die unterschiedlichen Erwartungen der Generationen und das kreative Potential von Veränderungen sollen sichtbar werden und im besten Falle etwas „bewegen“.

 

Einladung zum Dialog

Wenn Sie Anregungen haben, an einer Veranstaltung interessiert sind oder sich ein Projekt vorstellen können, das wir unterstützen könnten, freuen wir uns darüber, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!